VfB Friedrichshafen - TSV Berg

📋 ERSTE  📅 Freitag, 22.09.2017

Blamage in Friedrichshafen

Trotz eines bärenstarken Beginns und der verdienten 1:0-Führung entwickelte sich der Gastauftritt beim VfB Friedrichshafen für den TSV Berg zur rabenschwarzen Blamage. Gegen die eiskalten Gastgeber verlor die Mannschaft von Trainer Oliver Ofentausek völlig den Faden und ging am Ende mit 1:5 (1:3) unter.

📷 Foto: Jens Kuntzemüller



📋 VfB Friedrichshafen - TSV Berg

📅 Freitag, 22.09.2017  🕝 19:00 Uhr

⚖ Alexander Nipp (Sigmaringendorf)

 

🏟 Zeppelin-Stadion

📣 Zuschauer: 300


Tore

⚽ 0:1 (10.) Nikolas Deutelmoser

⚽ 1:1 (17.) Stefan Abadzic

⚽ 2:1 (23.) Sascha Hohmann

⚽ 3:1 (44.) Eugen Strom

⚽ 4:1 (77.) Eugen Strom

⚽ 5:1 (88.) Sascha Hohmann 


WECHSEL

🔃 (59.) Schuler für Bauer

🔃 (83.) Genctürk für Wenzel

🔃 (83.) Schnitzer für Brielmayer

🔃 (83.) Held für Kalteis

Spielbericht

„Wir müssen uns jetzt endlich erst einmal von dem Gedanken verabschieden, eine Spitzenmannschaft zu sein, und daran arbeiten, eine zu werden“, stellte Cheftrainer Oliver Ofentausek nach dem Derby in Friedrichshafen erbost fest. Denn seine Mannschaft begann richtig stark, zeigte in den ersten 20 Minuten vor den knapp 300 Zuschauern im Zeppelin-Stadion eine sehr gute Leistung, drängte die Gastgeber in deren Hälfte und ging folgerichtig nach zehn Minuten durch Nikolas Deutelmoser in Führung. Von den Hausherren war nichts zu sehen. Kein Zugriff aufs Spiel und deutlich schlechtere Zweikampfwerte im Gegensatz zum TSV. In der 17. Minute dann das 1:1 aus dem Nichts: Stefan Abadzic kam halbrechts eigentlich gut abgeschirmt an den Ball, schlenzte diesen in Richtung Tor und überraschte den Berger Keeper Tobias Ullrich auf dem falschen Fuß – 1:1. „Ein Gegentor kannst du dir immer fangen. Was mich aber richtig aufregt, ist unsere Leistung nach dem Ausgleich. Da stellen wir uns an wie eine Jugendmannschaft“, so Ofentausek. Denn keine sechs Minuten später war der Ball erneut drin – dieses Mal hatte Sascha Hohmann das Runde ins Eckige bugsiert. In der Folge kämpfte sich die Rot-Weißen zwar zurück in die Partie, belohnten sich aber nicht vor dem Tor. „Friedrichshafen war heute brutal effizient. Wir nicht“, haderte der Berger Cheftrainer. Denn kurz vor der Pause (44.) markierte Eugen Strom das 3:1.

 

 

Auch im zweiten Durchgang war nichts von dem tollen Fußball der ersten 20 Minuten zu sehen. „Die Jungs müssen lernen, dass ein Spiel 90 Minuten hat und nicht nur 20. Wir können nicht verdient in Führung gehen und uns dann zurücklehnen. Die Passqualität war gar nicht gut. Wir schenken Bälle her und laden den Gegner auch noch ein.“ Zwar hatten die Rot-Weißen weitere gute Möglichkeiten, den Anschluss zu erzielen, doch der Ball wollte nicht rein. „Eines führt zum anderen. Der VfB hat heute genau zu den richtigen Zeitpunkten die Tore gemacht. Wir nicht.“ Immer wieder fehlte es auch an Positionstreue, sodass der VfB Räume zum Kontern hatte. Und so sorgten erneut Strom und Hohmann für das 5:1-Resultat. „Ich will in den kommenden Wochen nichts mehr von Favoritenrolle hören. Wir haben mit Silvio Battaglia, Sabrin Sburlea, Moritz Fäßler, Pierre Hodapp, Jan Biggel momentan eine Verletztenliste, die wir nicht kompensieren können“, so Ofentausek. „Spätestens jetzt hat das Zurücklehnen ein Ende.“

 



Aufstellung


VfB Friedrichshafen

20 Philipp Meier  
4

Ralf Heimgartner

 
5 Michael Metzler 🔃

6

Ugur Tuncay  

7

Eugen Strom ⚽⚽
8 Nico Di Leo  
9 Sascha Hohmann ⚽⚽
10 Dennis Nikic  
15 Stefan Abadzic ⚽🔃
18 David Schmitz  
27 Joshua Merz 🔃

ERSATZBANK

23 Heiko Holzbaur  
2

Martin Danckert

🔃
11 Alessio Genua 🔃

28

Ibrahim Tuncay 🔃
     
TR Christian Wucherer  

TSV Berg

1 Tobias Ullrich  
2

Heiko Wenzel

🔃
3 Christian Hepp (C)  

4

Dan Constantinescu  

5

Andre Bauer 🔃
8 Andreas Frick  
9 Nikolas Deutelmoser
13 Andreas Kalteis 🔃
15 Arne Kittel  
17 David Brielmayer 🔃
20 Benjamin Mayer  

ERSATZBANK

30 Stephan Hiller  
18

Jonas Schuler

🔃
21 Linus Held 🔃

23

Kürsat Genctürk 🔃

25

Fabian Schnitzer 🔃
     
 TR Oliver Ofentausek