Vereinssatzung

TSV Berg 1959 e.V.


§ 1 Name

1.1  Der Verein führt die Bezeichnung Turn- und Sportverein Berg 1959 e.V.

1.2  Der Verein ist in das Vereinsregister (31) des Amtsgerichts Ravensburg eingetragen und hat seinen Sitz in 88276 Berg – Kreis Ravensburg

1.3  Die Farben des Vereis sind Rot-Weiß.

1.4  Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember.

 

§ 2 Zweck

2.1  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts der Abgabenordnung. Zweck der Körperschaft ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen. Die Körperschaft ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

2.2  Mittel der Körperschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft. Es dürfen keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

2.3  Politische, rassistische oder religiöse Interessen dürfen innerhalb des Vereins nicht verfolgt werden.

 

§ 3 Mitglied bei Verbänden

3.1  Der Verein ist Mitglied im WLSB, im WFV und im Turngau Oberschwaben.

3.2  Der Verein und seine Einzelmitglieder unterwerfen sich deren Rechtsprechung und Verwaltungs-Entscheidungen.

 

§ 4 Mitgliedschaft

A)  Erwerb der Mitgliedschaft:

4.1.1  Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede männliche oder weibliche Person werden.

4.1.2  Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt nach schriftlichem Aufnahmeantrag. Bei Ablehnung ist dies dem Antragssteller schriftlich mitzuteilen. Sie braucht nicht begründet zu werden.

4.1.3  Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes in der Hauptversammlung ernannt.

 

4.2  Personen im Alter bis 18 Jahren gelten als Jugendliche. Ihre Aufnahme erfolgt nach schriftlichem Aufnahmeantrag von einem Erziehungsberechtigten. Im Übrigen gilt Punkt 4.1.2. sinngemäß.

 

B)  Verlust der Mitgliedschaft

4.3  Die Mitgliedschaft erlischt durch freiwilligen Austritt, der nur durch eine schriftliche Erklärung auf den Schluss des Kalenderjahres erfolgen kann, wobei die Austrittserklärung von Kindern und Jugendlichen von Erziehungsberechtigten abzugeben ist oder

 

4.4  durch Ausschluss aus dem Verein. Der Ausschluss kann durch den Vorstand beschlossen werden,

4.4.1  wenn das Mitglied trotz Mahnung mit der Bezahlung von Mitgliedsbeiträgen für eine Zeit von mindestens sechs Monaten in Rückstand gekommen ist.

4.4.2  bei grobem Verstoß gegen die Vereinssatzungen, die Satzungen des WLSB oder eines Verbandes, dem der Verein als Mitglied angehört,

4.4.3  wenn sich das Vereinsmitglied unehrenhaft verhält oder das Ansehen des Vereins, des WLSB oder eines Verbandes, dem der Verein angeschlossen ist, in gröberer Weise herabsetzt.

 

4.5  Vor dem Ausschlussbeschluss in den Fällen 4.6.2 und 4.6.3 ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Der Ausschlussbeschluss ist schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschlussbeschluss steht dem Betroffenen innerhalb von zwei Wochen gegenüber dem Vorstand ein Berufungsrecht an die nächstfolgende Hauptversammlung zu, zu welcher er einzuladen ist. Auf dieser ist ihm gegebenenfalls Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Bestätigt die Hauptversammlung den Ausschlussbeschluss, ist dieser endgültig. Wenn er nicht bestätigt wird, so gilt er als aufgehoben. Bis zur Rechtskraft des Ausschlusses ruhen die Rechte des Mitgliedes. Für Jugendliche gelten die vorstehenden Bestimmungen sinngemäß. Entsprechende Erklärungen sind den Erziehungsberechtigten abzugeben. Gegen einen Ausschlussbeschluss des Vorstandes besteht jedoch kein Berufungsrecht an die Hauptversammlung.

 

§ 5 Beiträge

5.1  Die Höhe der Mitgliedbeiträge wird jährlich angepasst. Erhöhung bei Familienbeitrag von bisher 2€ auf 4€, bei allen anderen Mitgliedern von 1€ auf 2€.

 

5.2  Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende sind von der Bezahlung eines Mitgliedsbeitrages befreit.

 

5.3  Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich an den Verein zu bezahlen. Bei Beiträgen, die nicht spätestens einen Monat nach Fälligkeit bezahlt sind, kann eine Mahngebühr erhoben werden. Ihre Höhe wird vom Vorstand festgelegt.

 

§ 6 Stimmrecht und Wählbarkeit

6.1  Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab dem 18. Lebensjahr. Bei der Wahl des Vereinsjugendleiters steht das Stimmrecht allen Mitgliedern des Vereins vom vollendeten 14. Lebensjahr zu.

 

6.2  Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung, den Abteilungsversammlungen als Gäste jederzeit teilnehmen.

 

6.3  Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

 

6.4  Gewählt werden können alle volljährigen und vollgeschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.

 

§ 7 Organe

Die Organe des Vereins sind:

a) die Hauptversammlung

b) der Vorstand

c) der Hauptausschuss

d) der Vereinsausschuss

e) der Beirat

 

§ 8 Hauptversammlung

A)  die ordentliche Hauptversammlung:

8.1  Die ordentliche Hauptversammlung soll jeweils im ersten Halbjahr des neuen Geschäftsjahres stattfinden. Sie ist vom 1. Vorsitzenden mindestens vier Wochen zuvor durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Gemeinde Berg anzuzeigen.

 

8.2  Die Tagesordnung hat zu enthalten:

8.2.1  die Erstattung des Geschäfts- und Kassenberichts durch den Kassier, den Bericht der Kassenprüfer, die Entlastung des Vorstandes, des Finanzvorstands und der Kassenprüfer sowie die Beschlussfassung über Anträge. Alle zwei Jahre werden die Vorstände gewählt. Die Kassenprüfer werden gewählt, wenn einer der zwei Kassenprüfer ausscheidet. Die Abteilungsleiter werden in den Abteilungsversammlungen gewählt.

 

8.3  Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens 14 Tage vor der Hauptversammlung schriftlich bei der Geschäftsstelle eingereicht sein. Verspätete Anträge werden nicht mehr auf die Tagesordnung gesetzt. Ausgenommen sind hiervon Dringlichkeitsanträge, die mit dem Eintritt von Ereignissen begründet werden, welche nach Ablauf der Antragsfrist eingetreten sind. Über ihre Zulassung entscheidet die Versammlung. Hierzu ist eine ⅔-Mehrheit notwendig.

8.3.1  Die Änderung der Satzung muss als Punkt in der Tagesordnung enthalten sein.

 

8.4  Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden mit einfacher Mehrheit der Teilnehmer an der Versammlung gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Für das Ändern in der Satzung ist eine Mehrheit von ⅔ der Erschienenen erforderlich.

 

8.5  Wird eine Satzungsänderung vorgenommen, welche eine Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, ist das Finanzamt zu benachrichtigen.

 

8.6  Über den Verlauf der Hauptversammlung, insbesondere über die gefassten Beschlüsse, ist ein Protokoll zu führen, das von der Geschäftsstelle und dem 1. Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.

 

8.7  Eine ordentliche Hauptversammlung findet in jedem Jahr statt.

 

B)  die außerordentliche Hauptversammlung:

Sie findet statt:

8.8.1  wenn sie der Vorstand mit Rücksicht auf die Lage des Vereins oder mit Rücksicht auf außergewöhnliche Ereignisse für erforderlich hält.

8.8.2  im Falle von § 10 Ziffer 5.

8.8.3  wenn die Einberufung von mindestens ¼ der ordentlichen Mitglieder schriftlich gefordert wird. Für die Einberufung gelten die gleichen Bestimmungen wie zu A)

 

§ 9 Vorstand

9.1  Der Vorstand führt den Verein und trifft all diejenigen Entscheidungen, die nicht der Zustimmung der Hauptversammlung unterliegen. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem 3. Vorsitzenden und dem Finanzvorstand.

 

9.2  Der Vorsitzende und die drei Stellvertreter sind bevollmächtigt, je einzeln den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Die Stellvertreter sind gegenüber dem Verein verpflichtet, von ihrer Einzelvertretungsbefugnis nur Gebrauch zu machen, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.

 

§ 10 Der Beirat

10.1  Der Beirat besteht aus bis zu 5 Mitgliedern, die vom Vorstand für die Dauer eines Geschäftsjahres bestimmt werden. Sie können während der Amtszeit durch den Vorstand abberufen werden.

 

10.2  Der Beirat unterstützt den Vereinsvorstand als Beratungs- und Aufsichtsorgan. Leitfunktion des Beirats ist es, die Interessen des Vereins im Sinne der satzungsmäßigen Zwecksetzung zu wahren. Der Beirat ist verpflichtet, dem Vorstand und dem Verein mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

 

10.3  Der Beirat ist vom Vorstand im Vorfeld über die wesentlichen Aktivitäten, die das Außenverhältnis des Vereins betreffen, in Kenntnis zu setzen.

 

10.4  Der Beirat kann stimmrechtslos an Vorstandssitzungen teilnehmen.

 

§ 11 Hauptausschuss

11.1  Der von der Hauptversammlung zu wählende Ausschuss besteht aus.

11.1.1  dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem 3. Vorsitzenden, dem Finanzvorstand sowie dem Passiven-Vertreter. Die Jugendleiter werden in der Jugendversammlung gewählt. Hinzu kommen die nach § 12 gewählten Abteilungsleiter.

 

11.2  Der Hauptausschuss erledigt die laufenden Angelegenheiten des Vereins, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens und des Vereinsheimes.

 

11.3  Der Ausschuss ist mindestens alle sechs Monate vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden einzuberufen.

 

11.4  Die Beschlüsse des Ausschusses werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden Über die Beschlüsse des HAS ist ein Protokoll zu führen, das vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden und von der Geschäftsstelle zu unterschreiben ist.

 

11.5  Scheidet während des Geschäftsjahres ein HAS-Mitglied aus, so wird es durch Zuwahl durch den HAS ersetzt. Beim Ausscheiden von einem der vier Vorsitzenden kann unverzüglich eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen werden.

 

11.6  Der Hauptausschuss ist ehrenamtlich tätig.

 

§ 12 Vereinsausschuss

Der Vereinsausschuss setzt sich zusammen aus:

den gewählten Personen des HAS, allen Übungsleitern und allen Personen, die eine Funktion im Verein ausüben. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Verein. Der Ausschuss ist vor allem für Aktivitäten im Verein zuständig. Er tritt bei Bedarf zusammen. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende. Über die Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das vom 1. Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und der Geschäftsstelle zu unterschreiben ist. Der Ausschuss ist ehrenamtlich tätig.

 

§ 13 Abteilungen

Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder sie werden im Bedarfsfall durch Beschluss des HAS gegründet.

13.1  Jede Abteilung wird von einem Abteilungsleiter geführt. Er wird in der Abteilungsversammlung, die vier Wochen vor der JHV stattfinden muss, gewählt.

 

13.2  Die Versammlungen werden vom Abteilungsleiter einberufen. Der Vorstand ist hiervon zu unterrichten. Der Vorstand kann an den Versammlungen teilnehmen.

 

13.3  Die Jugendleiter der einzelnen Sportarten werden in einer gesondert einberufenen Versammlung von der Jugend der Abteilung gewählt. Stimmberechtigt sind alle jugendlichen Vereinsmitglieder.

 

§ 14 Strafen

14.1  Alle Vereinsmitglieder unterliegen einer Strafgewalt.

 

14.2  Der Vorstand kann Ordnungsstrafen (Verweise, Verwarnungen oder Geldstrafen bis 100 €) gegen jedes Mitglied verhängen, das sich gegen die Statuten, das Ansehen, die Ehre oder das Vermögen des Vereins vergeht.

 

14.3  Vor der Bestrafung ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.

 

§ 15 Auflösung des Vereins

15.1  Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Hauptversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt wurde. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder.

 

15.2  Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an die Gemeinde Berg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 16 Vergütungen

Das Amt des Vereinsvorstands wird grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Die Mitgliederversammlung kann abweichend beschließen, dass dem Vorstand für seine Vorstandstätigkeit eine angemessene Vergütung gezahlt wird (In der JHV 2008 am 28.02.2008 einstimmig beschlossen.). Eine Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr.26a EStG für ehrenamtliche Funktionäre, als Pauschale, ist möglich.

 

Berg, den 14.10.2016

1. Vorsitzender Geschäftsstelle