TSV Berg II - SV Ankenreute

 Spielbericht TSV Berg - SV Ankenreute 4:3 (2-3)

 

TSV Berg II dreht spektakuläres Topspiel und springt auf Platz 2

 

Der TSV Berg II ging mit breiter Brust ins Duell um Tabellenplatz zwei: 27 Punkte, zwei klare Siege in Folge, 9:0 Tore – die Formkurve zeigte steil nach oben. Entsprechend deutlich das Ziel: ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten SV Ankenreute (29 Punkte).

 

Berg startete mit Vollgas. Bereits in der 6. Minute steckt Lindinger perfekt auf Ajdarpasic durch, der den Ball mitnimmt und trocken rechts unten zum 1:0 vollendet. Nur eine Minute später erhöht Berg: Zimmerer legt quer, Lindinger zieht aus 17 Metern ab und hämmert den Ball unhaltbar ins linke obere Eck – 2:0, Traumstart.

 

Doch Ankenreute fand über seinen Torjäger Luca Rief zurück ins Spiel. In der 14. Minute drückt er einen Freistoß am zweiten Pfosten über die Linie. Danach trifft er in der 25. und 30. Minute zweimal identisch: Tief gestartet, frei durch, eiskalter Abschluss ins rechte Eck – Berg plötzlich 2:3 hinten.

 

Nach der Pause übernimmt Berg wieder das Kommando. Die Mannschaft drückt, schiebt an und wird in der 74. Minute belohnt: Handspiel im Strafraum, Ajdarpasic bleibt eiskalt und verwandelt den fälligen Elfer zum 3:3. Berg schnürt Ankenreute ein, Rohulia und Binder vergeben hochkarätige Chancen. Dann fast der Schock: Nach einem Fehler der Hausherren trifft der Gäste-Stürmer vor dem leeren Tor nur den Pfosten. Riesenglück für Berg.

 

In der 89. Minute eskaliert das Spiel endgültig: Dreifachchance im Strafraum. Erst Ajdarpasic, dann Krause scheitern am starken SV-Keeper, doch im dritten Versuch steht Zimmerer goldrichtig und schießt zum vielumjubelten 4:3 ein.

 

Fazit: Berg zeigt Moral, dreht das Spiel verdient und sichert sich mit diesem Sieg Tabellenplatz 2. Nächste Woche wartet das absolute Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Baienfurt.

 

Aufstellung:

- Geiselhart

- ⁠Rittner

- ⁠Amann (35. Rohulia)

- ⁠Bulling (55. Deuschle)

- ⁠Marongiu

- ⁠Krause

- ⁠Rittner (73. Binder) 

- ⁠Ajdarpasic

- ⁠Moser

- ⁠Zimmerer

- ⁠Lindinger (68. Steinhauser)