Historie

TSV Berg seit 1959


Trainer

  • Otto Kehrle
  • Bruno Nickendei
  • Bodo Böttge
  • Adolf König
  • Benno Buchmair
  • Günther Schmid-Klein
  • Rolf Steinmassl
  • Martin-Horst Burkhard
  • Peter Schädler
  • Horst Waleschkowski
  • Edwin Gmeinder
  • Roland Roos
  • Martin Glöggler
  • Bernd Seiler
  • Ewald Faßnacht
  • Ralf Tagliaferie
  • Thomas Roos
  • Reiner Steck
  • Bernd Seiler
  • Freddy Huckenbeck
  • Ohannes Yardim
  • Adrian Philipp
  • Michael Steinmaßl
  • Adnan Sijaric
  • Michael Wohlfarth & Tim Rainbow

Ehrenvorsitzende

  • Dr. Josef Lambert (verstorben)
  • Malte Geddert (verstorben)
  • Edwin Gmeinder
  • Roland Roos

Vorstand

  • Dr. Josef Lambert
  • Sigmund Winter
  • Herwig Nagl
  • Horst v. Bank
  • Malte Geddert
  • Edwin Gmeinder
  • Roland Roos
  • Thomas Bausch
  • Hermann Müller


Ergebnisse & Spielpläne


Vorgeschichte

Es gibt eine Vorgeschichte zur Gründung des TSV Berg im Jahre 1959 - Schon Anfang der 50er Jahre gab es einen Fussballverein den SV Berg. Der 1. Vorstand war Josef Krug der Schwiegersohn des Bürgermeisters Gindele. Sein Nachfolger wurde der Schneidermeister Gottlieb Kessler.

 

Es gab eine 1. + eine 2. Mannschaft. Gespielt wurde auf dem Sportplatz “ Baurs Wiese” in der Nähe des heutigen Platzes vom Bergfest. Der Schuhmacher Otto Moosmann war eine wichtiger Mann für den damaligen Fussballsport. Kickschuhe gab es kaum zu kaufen, man nahm ein Paar Steifel und brachte sie zum Schuhmacher der diese mit Querleisten aus Leder versah und man hatte dann “ Stollenschuhe” . Er war auch der erste Schiedsrichter im damaligen Verein. Die Lederbälle hatten einen Schlitz , hinein kam eine Blase diese wurde aufgepumpt und dann verschnürte man die Öffnung ( ca. 6 cm lang ) in Zickzachform mit einer Lederschnur. Ging dem Ball die Luft aus nahm man dei Blase aus und flickte sie mit einem Fahrradflickzeug. Bekam man bei einer Flanke den Ball zum Kopfball zugespielt und der Knopf der Lederschnur war gerade in der Stellung das sie auf die Stirn kam war das schon sehr schmerzhaft. Mit dem Fahrrad wurden die Fahrten zu den Spielen gemacht z. B. nach Oberteuringen. Der Fussballverein wurde mangels Spieler dann wieder eingestellt bis dann im Jahre 1959 der TSV Berg gegründet wurde.


Gründung

Im Jahre 1959 wurde am 22.08.1959 die Gründung des Vereines vollzogen

Gründungsmitglieder:

 Dr. Lambert, S. Winter, O. Müller, W Grassinger, O. Moosmann, 1. Zerfass, K. Geier, E. Eberhard, Nagl, A. Gälle, O. Lehn, W. Mager, H. Briemle, Pfeiffer, B. Wiggenhauser, A. Zembrod, K. Wellhäuser, F. Hahn, Ph. Huber, J. Hofmann, J. König, S. Müller, H. Weingold, R. Werb, E. Knitz, W Böhmer, G. Kehrte, W. Köberle, A. Heer

 

Protokoll über die Konstituierung eines Sportvereins in der Gemeinde Berg

(Weiler Gde. Berg, den 22.08.1959)

 

Die schriftliche Einladung, die von den 3 Initiatoren Herrn Oberlehrer Müller, Herrn Willi Köberle und Herrn Willy Grassinger unterschrieben an sportbegeisterte Freunde gerichtet war und mit den Worten begann, "Es ist so weit!", führte etwa 30 Personen in der Gastwirtschaft "zum Hirsch" in Weiler zusammen. Es ist geplant, einen Sportverein zu gründen. Herr Willy Grassinger eröffnete den Abend und begrüßte die Anwesenden im Namen des Sports. Er verstand es, die Begeisterung, für den Sport wachzurufen und die Zuhörer davon zu überzeugen, daß es durch den Zusammenschluß der Sporttreibenden in einem Verein, der der Dachorganisation angeschlossen ist, möglich ist, auf breiter Ebene vernünftig Sport zu treiben. Er legte daher die Mustersatzung des Wuertt. Landessportbundes e.V der heutigen Konstituierung zu Grunde. Die Versammlung erklärte sich hiermit einverstanden. Seine einleitenden Worte beendet er mit der allgemein gültigen Feststellung: Die intensive Mitarbeit, getragen von den Idealen des Turn und Sportgedankens, sind die gesunden Grundlagen für den Bestand eines guten Vereins. Anschliessend bat er die Herren Dr. Lambert, Oberlehrer Müller und Bürgermeister Winter Kurzreferate zu halten über die gesundheitliche bzw. erzieherische und gemeindekulturelle Bedeutung des Sports. Herr Dr. Lambert schilderte in seinem Referat die Notwendigkeit des Sports für die arbeitende Bevölkerung in der Landwirtschaft und den Betrieben. Gesundes Turnen und vernünftiger Sport sind nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen heute mehr denn je die notwendige Entspannung von der zeitbedingten Beanspruchung des menschlichen Körpers durch die Unrast der schnellebigen Zeit. Herr Oberlehrer Müller verstand es, die Idee der Leibeserziehung von der Warte des Pädagogen in treffenden Sätzen herauszustellen.

Sein Hauptanliegen war, der Versammlung mit mahnender Stimme den Wert des Sports als Freizeitgestaltung und Körpererziehung insbesondere für die lugend in allen Jahreszeiten darzulegen. Sein Referat gipfelte in den Worten:"In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist!" Herr Bürgermeister Winter faßte in netter Weise die vorausgegangenen Referate in ihrem Grundgedanken auf und beleuchtete diese mit treffenden Worten. Er sagte unter anderem: "Ein Turn und Sportverein ist gemeinnützig und dient der Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend durch Pflege der Leibesübung und der Kameradschaft, ohne politische oder religioese Zwecke.

 

Der Verein soll auch eine kulturelle Stätte sein in dem sich alle Stände der Gemeinde treffen und beteiligen können." Er sicherte dem Verein die Unterstützung der Gemeinde zu. In der nun folgenden Pause wurde eine Liste durchgegeben, in die sich die Gründungsmitglieder eintragen konnten. Sie zählte am Ende 30 Unterschriften = Mitglieder. Es folgte nun die Wahl eines Ausschusses bzw. Vorstandes. Von der Versammlung wurde Bürgermeister Sigmund Winter zum Wahlleiter bestimmt, als Beisitzer fungierte Herr Otto Moosmann von Berg.

 

Die Anwesenden waren einstimmig für die Wahl durch Akklamation. Vorstand wurde Dr. med. Josef Lambert, Ettishofen. Er wurde einstimmig gewählt. Als Jugendleiter ist Herr Oberlehrer Müller und Herr Bürgermeister Winter vorgeschlagen worden. Nach kurzer Diskussion wurde Herr Oberlehrer Müller einstimmig zum Tugendleiter gewählt. Herr Grassinger schlug nun vor, einen Organisationsleiter zu wählen, dem die juristischen Angelegenheiten, das Werbe und Pressewesen des Vereins unterliegt. Zur Wahrnehmung dieser Aufgaben sind Bürgermeister Winter und Herr Grassinger vorgeschlagen worden. Mit einer Gegenstimme ist Bürgermeister Winter gewählt worden. Als z. Vorstand wurden vorgeschlagen: die Herren Grassingen Willi Köberle und Otto Moosmann. Nach kurzer Aussprache wählte die Versammlung Herrn Willy Grassinger einstimmig zum z. Vorstand. Nun war ein Schriftführer zu wählen. Es wurden die Herren Hermann Briemle und Karl Wellhäusser hierfür vorgeschlagen. Im Anschluss an einen kurzen Wortwechsel ist Wellhäusser einstimmig gewählt worden. Für die Aufgaben des Sport, Platz und Geraetewartes wurde Herr Willi Köberle vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Als Kassierer schlug die Versammlung die Herren Erwin Eberhart und Albert Heer vor. In der damit verbundenen Diskussion war die Rede davon, daß einem Kassierer nicht zuzumuten sei, die Mitgliedsbeiträge in der stark parzellierten Gemeinde alleine zu kassieren. Dem nun zu wählenden Haupkassierer wurde schon vor der Wahl die Einsetzung von Nebenkassierern zugesichert. Darauf wurde Herr Albert Heer in Weiler einstimmig zum Haupkassierer gewählt. Zu Revisoren wurden die durch Zuruf vorgeschlagenen Herren Otto Moosmann, Albert Zembrod und Walter Böhmer von der Versammlung ebenfalls einstimmig gewählt.

 

Alle in die Vorstandschaft des Vereins gewählten nahmen die Wahl an. Es sind folgende Herren:

1. Vorstand: Dr. med Josef Lambert, Ettishofen

2. Vorstand: Willy Grassinger, Vorberg

Organisationsleiter: Bürgermeister Sigmund Winter, Berg

Jugendleiter: Oberlehrer Otto Müller, Berg

Schriftführer: Karl Wellhäusser, Inntobel

Kassierer: Albert Heer, Weiler

Sportwart: Willi Köberle, Weiler

 


Im Anschluss an die Wahl folgte eine längere Diskussion über die Namensführung des Vereins. Ursprünglich bestand die Ansicht, die übliche Bezeichnung Turn und Sportverein zu führen. Ein anderer Vorschlag wünschte den Namen des früheren SV Berg (Sportverein Berg) beizubehalten, wobei es am Ende verblieb. Über das eventuell künftige führende Wappen, sowie über die Höhe der Vereinsbeiträge sind noch keine konkrete Vorschläge eingegangen. Darüber soll zu einem späteren Zeitpunkt beraten und beschlossen werden. Abschließend dankt Herr Grassinger den Anwesenden für die rege Mitarbeit und das durch ihr Erscheinen gezeigte Interesse an der Sache. Mit einem gemütlichen Beisammensein klang der Abend aus.


Sportplatz

Der Vorstand Dr. Lambert stellte einen Platz in Ettishofen dem heutigen Sportplatz zur Verfügung, eine alte Holzbaracke wurde am Sportplatz wieder aufgestellt, eine Wasserleitung gezogen, und schon konnte der Spielbetrieb beginnen. Die Organisation des Spielbetriebes übernahmen Willi Grassinger und . Hoffmann, Spielführer war Johann Koenig. Das erste Spiel wurde in Vogt gleich erfolgreich bestritten, man gewann dort in einem Pokalspiel, die erste Zeit hatte man keinen sehr großen Erfolg. Durch den Zugang einiger Spieler aus umliegenden Orten gab es im Jahre 1962 den ersten Aufschwung und man wurde Meister in der Saison 1962/63 der C-Klasse. In diesem Jahr wurde die bestehende Holzbaracke angebaut. Es entstanden ein Duschraum und Toiletten.

 

Der Jugendspielbetrieb musste in diesem Jahr aus Spielermangel wieder eingestellt werden. (D-C Jugend), da einige Spieler auf dem elterlichem Hof mithelfen mußten. Im Jahr 1964 wurde Bürgermeister Winter I. Vorstand, Herwig Nagl wurde Abtl. Leiter, Spielführer war Siegfried Müller. In der B-Klasse konnte man sich behaupten, wenn auch in der unteren Tabellenhälfte. Die Trainingsmöglichkeiten waren vor allem im Winter nicht optimal. Am Platz war keine Beleuchtung, zeitweise trainierte man im Abbinderaum der Zimmerei Briemle in Weiler, die auch Vereinslokal war. Egal ob im Sägemehl oder in Hobelspänen, man konnte trainieren. Dies verbesserte sich, als das Schulhaus in Berg gebaut wurde und man einen kleinen Gymnastikraum zur Verfügung hatte. Fast jedes Jahr hatte man einen neuen Trainer. Zunächst B. Nickendei der mit der Mannschaft Meister wurde, ein Kuriosum, denn er trainierte gleichzeitig in Althausen, und war am Spieltag nicht bei der Mannschaft. Desweiteren waren König A., Buchmaier B., Böttge, Burkhard, Klein, Martin als Trainer tätig. Im Jahr 1967 wurde ein neuer Vorstand gewaehlt. Herwig Nagl führte den Verein, als Abteilungsleiter kam Roland Roos. In dieser Zeit wurde eine Flutlichtanlage erstellt, nachdem die Gde.Verwaltung die Kosten der in Eigenleistung erstellten Anlage übernahm. Diese Tatsache gab nun die Möglichkeit einen ordentlichen Trainingsbetrieb durchzuführen. In dieser Zeit beschäftigte man sich auch den Nachwuchs wieder mobil zu machen. Im Jahr 1970 organisierten S. Horcher, M. Altenhof, S. Oszipok, E. Hackel einen Jugendspielbetrieb der dann auch bald die ersten Erfolge hatte. Der Verein wurde erweitert mit der Tischtennisgruppe und Frauenturnen. Diese Gruppe führte Frau Pfau 10 Jahre. Die Leichtathletikjugend organisierte H.v. Bank, hinzu kamen eine Senioren-Turngruppe, Männer-Jedermannsport, Horst v Bank wurde 1971 I. Vorstand. In diesem Jahr gab es im Fußballbereich einen großen Umbruch, einige Spieler gaben den aktiven Sport auf, und formierten sich zu einer AH-Mannschaft.


Ah-Mannschaft

1971 - In diesem Jahr gab es die erste AH Mannschaft (Spieler über 30 lahre) im TSV Berg , in Altshausen wurde eines der ersten Spiele ausgetragen, der damalige Couch B. Böttge hatte bei diesem Spiel einige Auswechselspieler, er selbst spielte auch mit. Während des Spieles unterbrach der Schiedsrichter das Spiel, zählte die Berger Spieler und stellte fest, es waren 14 auf dem Platz. Zwar hatte der Couch bestimmt, wer wechseln sollte, aber anscheinend ging keiner vom Platz. Zu Beginn der 80er Jahre hatte man die größten Erfolge, als man eine der stärksten Mannschaften im Bezirk Bodensee stellte. Zu dieser Zeit wurden jährlich ca. 50 Spiele ausgetragen. Ein großer Teil dieser Spieler spielt heute noch. Da aber die jüngeren AH Spieler fehlten, hatte man gegen andere Mannschaften in den letzten Jahren kaum mehr eine Siegchance, da diese Mannschaften im Schnitt mindestens 10 lahre jünger waren. Im Jubiläumsjahr sind nun endlich einige aktive Spieler zur AH gekommen, so daß man eine gute AH 30 stellen kann. Die älteren Spieler haben sich zu einer AH 40 zusammen gefunden. Bei Kleinfeldturnieren wird sogar schon eine AH 50 gestellt. Neben dem sportlichen Teil ist bei der AH die Geselligkeit mindestens gleich wichtig. Jedes Jahr gibt es einen Ausflug, auch mehrtägig. Maiwanderung, Weihnachtsfeier und das eigene Turnier gehören zum festen Jahresprogramm neben vielen kleinen Festen.

 

Malte Geddert übernahm 1972 den Vorsitz des Vereins. Abtl. Leiter war G. Tummoscheit, der dann wieder von Georg Eisele abgelöst wurde. In dieser Zeit mußte man aus der B-Klasse absteigen, einen erneuten Aufschwung gab es als R. Steinmaßl 1975 als Trainer und Abteilungsleiter fungierte. In dieser Zeit wurde ein zweiter Sportplatz in Eigenleistung erstellt. Er war auch Initiator des Fleckenturnieres des TSV Berg, sein Anliegen war es auch, das bestehende Sportheim zu erweitern oder ein Neues zu erstellen. Man formierte sich zu einem Bauausschuss und plante unter der Regie von Malte Geddert ein neues Sportheim. Der Bau wurde im Jahre 1978 begonnen. Siegfried Oszipok war Abtl. Leiter Fussball. Nach erster Euphorie waren die notwendigen Helfer in ihrem Eifer etwas träger, gut daß man schon eine AH-Mannschaft hatte, in deren Reihen die Leute waren, die nun forciert ans Werk gingen. Aus dieser Überlegung wurde Roland Roos Abtl. Leiter , und gab mit seinem Engagement die nötigen Impulse, das begonnene Werk fortzusetzen und nach einer Bauzeit von 1 Jahr war das Projekt fertig.

 

Sportlich ging es stetig aufwärts. Man hatte in Peter Schädler einen Trainer verpflichtet, der zusammen mit dem Abtl. Leiter und Spielausschuß gute Arbeit leistete. Er engagierte sich enorm und hatte mit seinen Ideen und seinem Organisationstalent massgeblich Anteil an der Verbesserung des Vereinsgeschehens. Mit Unterstützung der Berger Firmen und Gde.Verwaltung erstellte man fast in Eigenleistung ein schönes Vereinsheim mit Wohnung, Gaststätte, Umkleideräumen und einem Jugendraum. Stolz weihte man 1979 das gelungene Werk ein. Endlich hatte man eine Basis auch im gesellschaftlichen Bereich.

 

Das Glück war perfekt, als dann Fussball- Abteilungsleiter Roland Roos bei der Auslosung im Jahr 1980 die Austragung des Schussenpokals zugesprochen bekam. Obwohl durch die Bausache fast erschöpft, organisierte man in Teamarbeit dieses Turnier, und es wurde sportlich (TSV Berg wurde 2. Sieger) und insgesamt ein voller Erfolg, auch in der Öffentlichkeitsarbeit.


Schussenpokal

Schussenpokal 1980 in Berg - In diesem Jahr übernahm Georg Lämmer die Fußballabteilung und setzte die Arbeit zusammen mit dem Spiel-Ausschuß Horcher, Nagl, Füreder und dem Trainer P. Schädler erfolgreich fort. Der ganz große Durchbruch gelang im Jahr 1983. Die erste Mannschaft wurde Meister der Kreisliga B und stieg im Jubiläumsjahr in die Kreisliga A auf. Gleich plante man wieder große Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums. Auf Initiative des Trainers Peter Schädler plante man als Höhepunkt und Öffentlichkeitsveranstaltung ein für unseren Verein einmaliges Spiel.

 

Die Uwe Seeler-Mannschaft wurde verpflichtet, ein sicher für die Organisation großes Vorhaben, aber in echter Teamarbeit ging man ans Werk und hoffte eine optimale Veranstaltung anbieten zu können.


25 Jahre TSV Berg

TSV Berg präsentiert zum 25 jährigen Jubiläum das Uwe Seeler Team in Ravensburg.

1984 - Die größte Veranstaltung in der Vereinsgeschichte war das Fußballspiel der Uwe Seeler Traditionsmannschaft (rot) gegen eine Oberschwabenauswahl (weiss/blau) vor 4500 Zuschauern im Stadion des TSB Ravensburg.

 

Die Jahreshauptversammlung am 30.03.84 hatte einen geplanten Wechsel in der Vorstandschaft war zur Folge. Nach 25 jähriger Tätigkeit im TSV Berg stellten Albert Heer (Kassierer) und Herwig Nagl ihr Amt zur Verfügung. Der seit 1972 tätige l. Vorstand ebenso, aber geordnet und nicht in allen Vereinen möglich, präsentierte er gleich als l. Vorstand Edwin Gmeinder, als 2. Vorstand Peter Schädler, Kassierer Helmut Vogel, sowie den Jugendleiter Hans Schneider, den Schriftführer Albert Haussmann, Abteilungsleiter-Turnen Günther Bühler (für Erika Betz), Edeltraut Steinmassl als Frauenwartin (für Bärbel Golle), Abteilungsleiter Tischtennis Rudi Rösch. Somit war die Vorstandschaft wieder komplett. In der Ära von Vorstand Edwin Gmeinder von 1984-1990 boomte der Verein unheimlich. Öffentlichkeitsarbeit war angesagt. In kürzester Zeit verdoppelte sich die Mitgliederzahl auf annähernd 700. Vor allem gelang es ihm, die Neubürger im Verein zu integrieren, auch durch den Aufbau der Abteilung Ski und Wandern. Erster Abteilungsleiter wurde hier Günther Schiel. Auch die Abteilung Tischtennis erlebte einen Run und so konnten Jugend, Damen und Herren am Spielbetrieb teilnehmen. Der Herrenmannschaft gelang es zwei Meisterschaften zu erringen. Außerdem formierte sich eine Badmintongruppe. Die Sparte Turnen wurde erweitert durch Mutter- und Kindturnen, sowie Jazztanzgruppen.

 

Die Fußballjugend wurde unter Stefan Horcher zu einer Fußballgröße im Bezirk Bodensee. Zahlreiche Meisterschaften wurden errungen und die Berger Fußballjugend stieg überall in die höchsten Spielklassen auf.

 

Nach dem Abstieg der l. Fußballmannschaft gab Peter Schädler sein Amt als 2. Vorsitzender auf und wurde wieder Trainer. Zusammen mit Abteilungsleiter Günther Krause gelang ihm der baldige Wiederaufstieg. Roland Roos rückte als 2. Vorsitzender nach. Vorbei war auch die Zeit, da man beim Jahresabschluß rote Zahlen schrieb. Durch die Neugestaltung der Satzung konnte man viele Türen für Zuschüsse öffnen. Auch der Jahresbeitrag wurde den umliegenden Vereinen angeglichen. Der Verein gewann durch seine Aktivitäten in der Öffentlichkeit an Ansehen und stand im Mittelpunkt des Gemeindelebens. Auf Initiative von Vorstand Edwin Gmeinder und Unterstützung seiner Vorstandkollegen wurde das Brunnenfest ins Leben gerufen, „Spiel ohne Grenzen" für örtliche Vereine und Ortsmeisterschaften im Fußball und Tischtennis durchgefuehrt. Die Glas und Papiersammlungen wurden intensiviert. Veranstaltungen und Feste für die Jugend, wie öffentliche Weihnachtsfeier in der Gemeindehalle und internationale Turniere wurden abgehalten. Der Verein stand auf einmal auf zwei gesunden Füßen und konnte somit wieder investieren. Das Sportheim wurde erweitert und eine weitere Garage erstellt. Mir Hilfe der Gemeinde wurden die Sportplätze saniert. Bei der Jahreshauptversammlung im Jahre 1990 wurden die Rollen vertauscht. Roland Roos übernahm den Vorsitz, Edwin Gmeinder wurde sein Stellvertreter. Es wurde der erste Vereinsbus für die Jugendabteilung gekauft. Gleichzeitig wurde das Sportheim als jugendfreundliche Gaststätte ausgezeichnet. Eine überdachte Terrasse wurde an das Sportheim angebaut, sowie die Umkleideräume umgestaltet.

 

Die Datenverwaltung wurde von Kornelius Jaeger dem Schriftführer eingeführt, was eine erhebliche Erleichterung fuer die Arbeit des Kassierers und Schriftführers bedeutete. Der alte Ballfang beim Hauptspielfeld wurde abgerissen, eine Zuschauerbarriere erstellt und dahinter eine lebende Hecke gepflanzt. Der Verein hatte nun die Möglichkeit, durch Werbetafeln an Sponsorengelder zu gelangen. Da man genügend Sponsoren fand, wurde gleichzeitig ein Vereins-INFO ins Leben gerufen, in dem man auch den Verein darstellen konnte. Sportlich mußte man leider im jähre 1991 den Abstieg der l. Fußballmannschaft verkraften und es konnte auch keine aktive Tischtennismannschaft mehr gestellt werden. Dafür gab es unter dem neuen lugendleiter lürgen Dressel einige Meisterschaften im Jugenfußball zu feiern.

 

1993 begann Kim Gmeinder eine neue Tischtennisjugendabteilung aufzubauen. Die Erfolge stellten sich rasch ein, die Mannschaften stiegen bis in die höchsten Spielklassen im Bezirk Bodensee/Allgäu auf. Im lahre 1994 wurde anläßlich des Weltkindertages zusammen mit dem Kreisjugendring ein großes Kinderfest veranstaltet. Im selben lahr beteiligte sich der Verein an der 900 Jahrfeier der Gemeinde Berg. Im Jahr 1996 wurde ein Förderverein im TSV Berg gegründet, der aber leider bis heute nur auf dem Papier existiert. Der Breitensport im Verein wurde durch eine Volleyballgruppe erweitert. Ende 1996 schied Roland Roos aus gesundheitlichen Gründen aus der Vorstandschaft aus. So rückte nochmals Edwin Gmeinder an die Vereinsspitze. Er fand in Georg Fischer einen sehr engagierten Stellvertreter und in Christine Amann, Thomas Bausch und Thomas Fetscher neue Funktionäre, die dem Verein wieder Impulse geben können.

 

Bei Erika Seyfried liegt die Turnerabteilung seit 8 jähren in besten Händen. Stetig ist Sie auf Suche nach Neuem. So wurde der Breitensport im Jubiläumsjahr durch die Gruppen Aerobic und Problemzonengymnastik erweitert. Die rührige Abteilung Ski/Wandern vermißt den Nachwuchs, den auch der langjährige Abteilungsleiter Lothar Fritz bisher nicht gefunden hat. Edda Rösch hingegen ist dies gelungen. Sie gibt ihr Abteilungsamt an Kim Gmeinder ab. Die gute Jugendarbeit macht sich belohnt. Mit vielen eigenen jungen Spielern stieg die I. Fußballmannschaft mit Trainer Bernd Seiler im Jahre 1997 wieder in die Kreisliga A auf. Roland Häussler schaffte mit der Reserve sogar den Meistertitel. Die „Alten" im Tischtennis wurden nochmals Meister in der Hobbyrunde. Die Fußballjugend konnte im Jahre 1998 ihren bisher größten Erfolg feiern. Die A-Jugend wurde Bezirksmeister.


Jugend

1970 - Nach der Vereinsgründung lebte der Jugendfußball nur kurz auf. Im Jahre 1970 waren S. Horcher, M. Altenhof, S. Oszipok und E. Hackel die Initiatoren, die den Jugendspielbetrieb aufbauten. 1974 konnte endlich die erste Meisterschaft errungen werden. Dieser starke Jahrgang erreichte 1978 nochmals eine Meisterschaft. In den 80er Jahren boomte der Jugendfußball in der Klasse, wie auch in der Masse. Es wurden zahlreiche Meisterschaften errungen und die einzelnen Mannschaften spielten fast überall in den höchsten Spielklassen. 1991 übernahm Jürgen Dressel die Jugendabteilung und führte die gute Arbeit fort. Erfolge bei Meisterschaften und Turnieren blieben nicht aus. Den bisher größten Erfolg erzielte man im Jahre 1998 mit dem Bezirksmeistertitel der A-Jugend. Diese Arbeit macht sich bezahlt, denn die meisten Jugendlichen blieben dem Verein treu und spielen heute in aktiven Mannschaften. In der Jugendnbteilung wird nicht nur Fußball gespielt. Viele Feste und Ausflüge werden von den Betreuem organisiert. Auch internationale Jugendbegegnungen werden/wurden z.B. mit Dänen, Spaniern und Italienern durchgeführt. Auch im Jubiläumsjahr fuhren 50 Jugendliche in den Pfingstferien für eine Woche nach Spanien. Sorgen gibt es aber leider auch. Im zurückliegenden Spieljahr mangelte es an Trainern und Betreuern, so daß man den Spielbetrieb kaum noch aufrecht erhalten konnte.


Bildergalerie

Zusammengestellt u.a. von Roland Roos